Magnitude

Die Magnitude ist ein Maß für die am Erdbebenherd freigesetzte Energie, und somit der Stärke eines Erdbebens. Sie ist ein logarithmischer Wert, was bedeutet, dass der Anstieg um eine Magnitude einer 30-mal höheren Energiefreisetzung entspricht. Bei einem Erdbeben der Magnitude 6 wird also 30-mal soviel Energie freigesetzt wie bei einem Magnitude 5 Beben. Daher kommt auch der gewaltige Unterschied im Zerstörungspotential zwischen Erdbeben der Magnitude 5 und der Magnitude 7, da 900mal (30 mal 30) mehr seismische Energie freigesetzt wird.

Die Magnitude wird in der Regel aus den Aufzeichnungen seismischer Messgeräte, sogenannten Seismogrammen, bestimmt und wurde in den 30er Jahren von Charles Francis Richter in Kalifornien eingeführt. Daher auch der Name Richter-Skala, welche auch in Österreich noch Verwendung findet. Im Laufe der Zeit wurden noch weitere Magnitudenskalen entwickelt. (siehe FAQ: Welche Magnitudenskalen gibt es?)

Back to top