Nationales Datenzentrum

Die kontinuierliche Überwachung von potentiellen Kernwaffentests obliegt dem nationalen Datenzentrum (NDC - AT).

Im NDC - AT wird beobachtet, ob ein Land Nuklearwaffen testet. © GeoSphere Austria und CTBTO

Der Vertrag über das Umfassende Verbot von Nuklearwaffenversuchen (Comprehensive Test Ban Treaty - CTBT) sieht vor, dass jede Vertragspartei Daten aus einem weltweiten Überwachungssystem beziehen kann und diese mit Daten, die aus nationalen technischen Verifikationsmitteln stammen, im Zuge von Konsultation und Klarstellung verknüpfen kann. Dadurch kann jede Vertragspartei die Einhaltung des Vertrages überprüfen. Diese nationale Verifikation wird vom Nationalen Datenzentrum durchgeführt, das seit dem 20. November 2000 seinen Sitz an der ZAMG hat.

Zu den Aufgaben des NDC - AT zählen

  • Zusammenarbeit mit der Nationalen Behörde (BMeiA)
  • Zusammenarbeit mit dem PTS
  • Zusammenarbeit mit anderen Forschungseinrichtungen
  • Analyse und Interpretation der bereitgestellten Daten
  • Teilnahme an offiziellen Sitzungen

Für mehr Informationen über das NDC - AT kontaktieren Sie bitte Dr. Ulrike Mitterbauer Telefon: +43 1 36026 / 2527 E-Mail: ulrike.mitterbauer@geosphere.at

Nuklearwaffentests

Ein Nuklearwaffentest ist die Zündung eines nuklearen Sprengsatzes zu Testzwecken.

CTBTO

Die Überwachung des Nuklearwaffentestverbotes obliegt der Comprehensive Test Ban Treaty Organiation (CTBTO) mit Sitz in Wien.

Erkennung

Eine der wichtigsten und zugleich schwierigsten Aufgaben bei der Erkennung von Nuklearwaffentests ist deren Unterscheidung von Erdbeben.

Erdbebenauslösung?

Dieser Artikel befasst sich mit der Frage, ob Nuklearwaffentests große tektonische Erdbeben auslösen können?

Monitoring am COBS

Das Conrad Observatoirum ist eine unterirdische geophysikalische Forschungseinrichtung, an der auch Nuklearwaffentests registriert werden.

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